Geschichte des Konsums in Eisenbach

Von kleinen Läden bis hin zu den ersten Supermärkten – eine kleine Zeitreise durch Eisenbachs Einkaufsmeile. In unserer Artikelreihe stellen wir einige dieser längst...

Interaktives Logbuch: 48 Stunden im März 1945

Das Osterfest 1945 bedeutet für Eisenbach und seine Bewohner Trauer und Leid auf der einen, Freude und Erleichterung auf der anderen Seite: Bei einem...

Die Fremden von Eisenbach – eine Spurensuche (1914–1945)

Von Christian Heinz und Julia Hartmann Was verraten die verstreuten Spuren, die die Kriege des 20. Jahrhunderts im Mikrokosmos von Eisenbach hinterlassen haben? Ein vergilbtes...
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[Historische Auswanderungsszene]
Kurzgeschichte

Nach Westen fort

Nach Westen fort - Eine Kurzgeschichte über eine Auswanderung von Eisenbach nach Chicago vor 100 Jahren (12 min).

Stimme: Wolf Spencer (ElevenLabs)

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Die Tongrube „Töpferkaut“

Rötlich schimmert die Erde, schon von der Landstraße aus ist die Grube auszumachen. Auf etwa zehn Hektar Fläche haben sich über die Jahre und Jahrzehnte Bagger durch die Erde gegraben und ein großes Loch...

Ein Fels aus Stein

Auf den sogenannten Steinfels – im Jahre 1380/81 erstmals als Flurname belegt – blickt man, sowohl wenn man von der B8 in die Straße, die nach Eisenbach führt, einbiegt, als auch über die Landstraße von Dauborn kommend. Für mindestens 60 Jahre war im Steinfels mal eine Grube in Betrieb, aus der Blei- und Kupfererze gewonnen werden sollten – der Name: Hoffnung II. Hierfür wurde ein Stolleneingang gebaut. Erste Schürfarbeiten fanden ab dem Jahr 1834 statt, im Januar 1871 erging die Verleihung der Grube auf Bleierz an den „Bergverwalter August Schaus aus Wetzlar“.

Ein Mosaikstein auf der geschichtlichen Landkarte

Ein Samstagnachmittag im November und das Pfarrheim in Eisenbach füllt sich, lange bevor die Veranstaltung losgeht. Es werden Stühle hereingetragen, damit noch mehr Menschen einen Sitzplatz finden. Sie alle sind gekommen, um den Ausführungen...
Buchcover Eisenbach

Eisenbach zum Blättern – das neue Buch ist da!

Liebe Eisenbacherinnen und Eisenbacher, wenn man ein Buch in den Händen hält, sieht man meistens nur das Ergebnis – den Druck, das Papier und die schönen Bilder. Was man nicht sieht, sind die vielen Abende,...

NEUES VON GESTERN

27.10.1927

Eisenbach bei Niederselters. (Sie freuten sich zu früh.) Einem gerissenen Schwindler fiel in der vergangenen Woche die hiesige Einwohnerschaft zum Opfer. Ein Fremder, angeblich aus dem Rheinland, erschien in der Gastwirtschaft Schäfer und gab zu verstehen, dass er sämtliches Obst am Platz zu kaufen beabsichtigte, und zwar zu 17 Mark je Zentner. Der Frau des Gastwirts versprach er für die Vermittlung der Käufer von jedem gekauften Zentner eine Vergütung von 1 Mark, woraufhin diese von Haus zu Haus eilte, um das verlockende Angebot bekannt zu geben. Bald herrschte reges Leben und Treiben sowie eitel Freude im gesamten Dorf über den zu erwartenden guten Verdienst. Unterdessen ließ der Herr Aufkäufer es sich in der Wirtschaft Schäfer gut schmecken. Auf einen dargereichten Hundertmarkschein konnte der Wirt nicht herausgeben, und die Zahlung der Zeche wurde auf später verschoben. Nachdem sich dann der mit aller Hochachtung bediente fremde Herr vom Wirt noch ein Fahrrad für eine eilige Besorgung ausgebeten hatte, verschwand er auf Nimmerwiedersehen. Zu spät erst merkten die geprellten Bewohner Eisenbachs, dass sie einem niederträchtigen Schwindler auf den Leim gegangen waren.

80 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg

Eisenbacher Kriegstote

Die beiden Weltkriege forderten unzählige Menschenleben. Regierungen jener Zeit schickten ihre (jungen) Landsmänner in den Krieg. Viele kehrten nicht mehr zurück. So erging es auch einigen Eisenbacher Männern, die im Ersten oder Zweiten Weltkrieg gefallen sind oder seither als vermisst gelten. Es handelt sich um 97 Gefallene und 38...

Josef Ries‘ Dienst in der Wehrmacht und bei der Organisation Todt

Laut dem sog. Heiratsnebenregister wurde Josef Ries Senior am 5. Februar 1896 in Hadamar/Lahn geboren. Es ist anzunehmen, dass er sehr wahrscheinlich im Ersten...

Der Tod an einer ruhigen Front

Diese Darstellung basiert auf Aufzeichnungen von Josef Reichwein in einem Tageskalender sowie Familienerzählungen. Josef Reichwein, geboren 19.05.1898, war einer der typischen Eisenbacher Stukkateure, die im...

Angekommen in Eisenbach

„Angekommen in Eisenbach“ – im Rahmen einer kleinen Artikel-Reihe zum Thema „Vertriebene aus dem Sudetenland“ erzählen Heimatvertriebene von ihrer Geschichte und ihrer Ankunft in Eisenbach und schildern ihre persönlichen Erfahrungen.

Schwester Blithmundas Leben und Wirken in Eisenbach

Mit „Schwester Blithmunda“ verbinden viele Eisenbacher die Straße im Neubaugebiet der 1990er Jahre, doch wer sie wirklich war und welche Verbindung sie nach Eisenbach hatte, das werden wohl nur die wenigsten wissen. Die Erklärung unter dem Straßenschild gibt kurz Aufschluss: Anna Meinerz, geboren am 25. Mai 1900 in Uhler...

Jettis Vertreibung aus Bensen

Die Kleinstadt Bensen am Polzen (tschechisch: Benešov nad Ploučnicí) zählt etwa 4.000 Einwohner. Sie liegt in Nordböhmen. Es ist eine schöne, alte Kleinstadt. Die beiden Schlösser und die Herrenhäuser...

Der Eisenbacher Schwan schwimmt sich schwindelig

Die Sage von den brennenden Schwänen und der durch sie ausgelösten Feuersbrunst in Eisenbach, für die im 16. Jahrhundert angeblich eine Gruppe umherziehender Sinti verantwortlich gewesen sein sollte, ist...

Wenn alte Fotos lebendig werden – KI-Video-Clips aus Eisenbachs Geschichte

Mit Hilfe moderner KI-Technik haben wir von Eisenbach – Einst und Jetzt aus einigen alten Fotografien kurze animierte Videosequenzen erstellt. Die Clips zeigen keine echten Filmaufnahmen, sondern sind KI-generierte...

Verlorene Heimat – Brunos Weg von Tschöppern nach Eisenbach

Zurück ins Jahr 1945. Tschöppern (tschechisch: Čepirohy) war im 20. Jahrhundert ein kleines Dorf und gehörte zum Landkreis Brüx. 1930 lebten dort 677 Menschen. Es war landwirtschaftlich geprägt, doch...

Interaktives Logbuch: 48 Stunden...

Das Osterfest 1945 bedeutet für Eisenbach und seine Bewohner Trauer und Leid auf der einen, Freude und Erleichterung auf der anderen Seite: Bei einem Beschuss auf Eisenbach sterben fünf Zivilisten. Ein Tag später wird das Dorf von US-amerikanischen Truppen...

Die Fremden von Eisenbach...

Von Christian Heinz und Julia Hartmann Was verraten die verstreuten Spuren, die die Kriege des 20. Jahrhunderts im Mikrokosmos von Eisenbach hinterlassen haben? Ein vergilbtes Foto, eine Notiz in einer Lohnliste, ein längst verschwundenes Grab? Diese Geschichte ist kein bloßer...

Was machte ein General und Hitler-Verschwörer 1946/47 in Eisenbach?

Ein Eintrag im amtlichen Meldebuch, der Rätsel aufgibt: Was machte ein deutscher Generalmajor nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Eisenbach? Fakt ist: Alexander von Pfuhlstein, geboren am 17.12.1899 in Danzig, war für ein halbes Jahr in Eisenbach gemeldet. Dies belegt...

Der Hof zu Hausen, General August von Kruse und das nassauische Militär in der napoleonischen Zeit

Ein beliebtes Fotomotiv ist die kleine Kapelle beim Hof zu Hausen. Ein schöner Spazierweg entlang des Hofes Hausen und der Kapelle für Wanderer aus nah und fern, zu jeder Jahreszeit. Idyllisch eingebettet in die herrliche Landschaft.Der eine oder andere...

…und dann kam Alfons!

Von Rudolf van der Tang Die Lage im niederländischen Voorhout zu Kriegsbeginn Am 10 Mai 1940 wurden die Niederlande ohne Kriegserklärung von der Wehrmacht überfallen. Frühmorgens sprangen über dem Marineflugplatz Valkenburg, das in der Nähe von Voorhout liegt, deutsche Fallschirmjäger ab....

NATO-Manöver in Eisenbach

Während des Kalten Kriegs fanden in Westdeutschland zahlreiche Militär-Manöver statt. Als Beispiel seien die 1980er Jahren genannt. Jedes Jahr fanden mehrere größere sog. NATO-Manöver statt, US-Army, Bundeswehr, Britische Armee, etc. waren daran beteiligt. Dadurch sollte die Sowjetunion abgeschreckt werden....

Das Schicksal der Eisenbacherin Mathilde Mannheimer, geborene Aumann

Alfred und Mathilde Mannheimer, geborene Aumann, wurden am 10. Juni 1942 mit Lastwagen aus ihrer Wohnung in Wiesbaden (Luisenstraße 47) geholt und unter Bewachung durch die Staatspolizei zum Sammelplatz im Städtischen Schlachthaus in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs gebracht. Über die Wiesbadener Viehverladerampe des 1884 in Betrieb genommenen...

Die historische und politische Entwicklung Eisenbachs von 1848 bis 1945

Von Dr. Bernd A. Weil Eisenbach von 1848 bis 1914 1848 gehörte die Gemeinde Eisenbach zum herzoglich-nassauischen Amt Idstein. Die Unterlagen aus dem Jahre 1841 geben die Bevölkerungs- und Wohnverhältnisse relativ detailliert wieder: Gemarkungsfläche 4.531 Morgen (= 1.132,75 Hektar), Anzahl der Wohnhäuser 213,...

Vereinsgeschichte der Verschönerungsgemeinschaft e. V. Eisenbach

Am 18. März 1958 wurde die Verschönerungsgemeinschaft Eisenbach gegründet. Zur Gründungsversammlung waren 24 Personen im Gasthaus Johann Kaiser erschienen. Alle Anwesenden erklärten sich bereit,...

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Einwohner von Eisenbach (Taunus) - Historische Chronik

Annalen der Gemeinde Eisenbach — Herzogtum Nassau bis heute

Eisenbach

Historische Bevölkerungsdynamik & Chronik

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