Liebe Eisenbacherinnen und Eisenbacher,
wenn man ein Buch in den Händen hält, sieht man meistens nur das Ergebnis – den Druck, das Papier und die schönen Bilder. Was man nicht sieht, sind die vielen Abende, die Recherchen, die Korrekturen, das Kopfzerbrechen über jedes Komma, jede Bildunterschrift und jede Seite im Layout. Und genau das war Eisenbach – Geschichte & Geschichten: eine echte Herzensarbeit – und, ehrlich gesagt, manchmal auch eine Geduldsprobe.
Als wir mit dem Projekt angefangen haben, hatten wir vor allem eine Idee:
Wir wollten die Geschichte unseres Dorfes so erzählen, dass sie wieder fühlbar wird – nicht als trockene Chronik, sondern als lebendiges Erinnerungsbuch. Wir wollten zeigen, woher wir kommen, wer wir sind – und dass Eisenbach mehr ist als nur ein Punkt auf der Landkarte.
Erhältlich ist das Buch ab sofort bei:
- Metzgerei Mühleisen, Eisenbach
- Bäckerei Heck, Eisenbach
- Buchhandlung Bücherbank, Bad Camberg
Es fing mit alten Fotos, verstaubten Dokumenten und Gesprächen mit Zeitzeugen an. Und dann war da noch die Faszination für all die Schicksale, die sich hinter den Namen und Häusern verbergen. Daraus ist ein Buch entstanden, das die Vergangenheit lebendig werden lässt. Es erzählt Geschichten von Auswanderern, Kriegsschicksalen, Pionieren, Lehrerpersönlichkeiten und einfachen Dorfbewohnern, die Großes im Kleinen bewirkt haben.
Ich erinnere mich gut an manche Momente bei der Arbeit:
Wenn aus einem verblassten Foto durch digitale Nachkolorierung plötzlich ein Mensch näher rückte – mit Blick, Ausdruck, Haltung. Oder wenn nach tagelanger Recherche ein Detail endlich Sinn ergibt, weil jemand im Dorf noch „so ungefähr“ etwas wusste. Das sind die Momente, die dieses Projekt am Laufen gehalten haben.
Dieses Buch ist ein Gemeinschaftswerk. Ohne die vielen Menschen, die Texte, Fotos, Dokumente oder Hinweise beigesteuert haben, wäre es nie entstanden. Einige haben Bilder vorbeigebracht, andere haben ihre Erinnerungen aufgeschrieben, die sonst vielleicht verloren gegangen wären. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.
Ein besonderer Dank geht an Julia Hartmann, die als Autorin und Redaktionspartnerin unermüdlich mitgearbeitet hat – und oft genug diejenige war, die den Überblick behielt. Sie hat auch die meisten Artikel geschrieben und so wesentlich zum Entstehen des Buches beigetragen. Und nicht zuletzt auch Christian Heinz, der mit seinen Recherchen viele Infos erst ans Licht gebracht hat.
Auch der Verschönerungsgemeinschaft Eisenbach, die das Buch herausgegeben hat, gilt Dank. Ohne Bernd Hartmann, der sich um die Finanzierung gekümmert hat, hätte das Buch nicht in dieser Ausstattung (Hardcover mit Fadenheftung, Rundrücken, Kapitelband und Lesebändchen) und zu diesem günstigen Preis angeboten werden können.
Eisenbach – Geschichte & Geschichten ist ein Buch zum Blättern, Staunen und Nachdenken. Es geht von den harten Lebensbedingungen um 1900 zu den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Es geht um Tragödien und Neubeginn, Arbeit, Glaube, Liebe – und um die erstaunliche Kraft, mit der dieses Dorf immer wieder aufgestanden ist.
Für mich persönlich war dieses Projekt mehr als nur ein Buch. Es war eine Reise in die Geschichte meines Heimatdorfes – und manchmal auch in die eigene Kindheit, wenn ich alte Fotos betrachtet habe.
Ich hoffe, dass dieses Buch viele erreicht:
- die älteren Eisenbacherinnen und Eisenbacher, die sich vielleicht in den Bildern von früher wiedererkennen
- und die Jüngeren entdecken, wie viel Geschichte in jedem Haus, jeder Straße und jedem Namen steckt.
Dieses Buch soll dazu anregen, weiterzuerzählen, zu ergänzen, zu bewahren. Heimat lebt davon, dass wir sie gemeinsam gestalten – heute und mit Blick auf die Vergangenheit.
Ich danke euch allen für eure Unterstützung und wünsche euch viel Spaß beim Lesen, Entdecken und Erinnern.
Frank Noll





Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und gleich neugierig darin geblättert. Es wurden Erinnerungen wachgerüttelt und ich habe einiges Neues erfahren.
Schade finde ich, dass bei der 750-Jahrfeier nicht erwähnt wird, dass das Lied „O, du mein Eisenbach“ zu diesem Anlass gedichtet, komponiert und am Festabend uraufgeführt wurde.
Hubert Fuhrmann von den Senioren hatte die Idee und kam mit einer Strophe zu Jupp Ost und hat ihn gefragt, ob er dazu eine Melodie machen könne. Ab da wurde im Hause Ost komponiert und weiter getextet.
Bei der Uraufführung haben die Senioren und Seniorinnen, denen das Lied gewidmet wurde, es gemeinsam mit Christel und Jupp Ost gesungen.
Ein Foto davon sowie eins vom ursprünglichen Textblatt hätte ich und würde es zur Verfügung stellen.
Da „O, du mein Eisenbach“ inzwischen so etwas wie die Hymne von Eisenbach ist, ist es bestimmt schön, wenn auch die Geschichte dazu erhalten bleibt.
Ich finde es immer schön und berührend, wenn ich mal in Eisenbach bin und höre, wie es von Alt und Jung gesungen wird, wie zum Beispiel bei der Kerb.
Obwohl die Administratoren bei Wikipedia manchmal ein bisschen schwierig sind, so ist es mir jetzt doch auf Anhieb gelungen, unter dem Stichwort „Eisenbach (Taunus)“ die Rubrik „Literatur“ zu ergänzen, um darin sowohl das ältere „Heimatbuch: 750 Jahre Eisenbach“ als auch das neue Buch „Eisenbach im Taunus: Geschichte & Geschichten“ zu erwähnen.
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbach_(Taunus)
Weihnachten steht vor der Tür. Ein besseres Geschenk ist nur schwer zu finden, auch für Menschen, die bereits ein Buch haben!